More Website Templates @ TemplateMonster.com - August 1st 2011!

Herzlich willkommen zu unserer virtuellen Brauereibesichtigung. Wir freuen uns, daß Sie die Gelegenheit nützen, zu erfahren, wie unser Bier hergestellt wird. Die Kunst des Bierbrauens ist ja fast so alt wie die Geschichte der Menschheit und kann auf Grund von bildlichen Darstellungen bis zurück ins 4. Jahrhundert vor Christus nachgewiesen werden. Auch später hatte das Bierbrauen große Bedeutung. So wurde 1516 in Deutschland das Reinheitsgebot für Bier erlassen, welches besagt, daß zur Bierherstellung nur Malz, Hopfen, Hefe und Wasser genommen werden darf. Es ist die älteste heute noch gültige lebensmittelrechtliche Bestimmung zum Schutze der Verbraucher.

Das Malz

Das Malz wird aus Gerste (für Weizenbier auch aus Weizen) in der Mälzerei hergestellt. Man bringt dazu durch Befeuchtung das Korn zum Keimen. Sobald der Wurzelkeim eine bestimmte Länge erreicht hat, wird der Keimvorgang durch Zufuhr von Heißluft auf der Darre unterbrochen, das Korn getrocknet und je nach gewünschter Malzfarbe leicht geröstet. Der Sinn des Mälzens besteht darin, daß auf natürliche Weise durch das Keimen der Korninhalt von Stärke in Malzzucker umgewandelt wird.

Der Hopfen

Der Rohstoff Hopfen gibt dem Bier seinen etwas bitteren, herben Geschmack. Die größten Hopfenanbaugebiete in Deutschland liegen in der Hallertau und bei Tettnang. Im milden Klima der Hallertau wächst der hochwertigste Hopfen der vor allem unserem Pils seinen feinherben Geschmack gibt.

Das Sudhaus

Im unserem Sudhaus steht ein klassisches 2- Geräte -Sudwerk, das aus einer kombinierten Maische- und Würzepfanne sowie einem Maische- und Läuterbottich besteht. In diesen Gefäßen wird ein- bis zweimal in der Woche Würze eingebraut. Jeder Sud dauert ungefähr 8 Stunden. Am Anfang des Sudes steht das Maischen. Hierbei wird das von der Schrotmühle zerkleinerte Braumalz mit Wasser gemischt. Bei langsam steigenden Temperaturen lösen sich der Malzzucker, Stärke, Eiweißstoffe und andere Bestandteile des Malzes und es entsteht ein süßer Malzextrakt. Beim nächsten Arbietsgang wird die Würze von den nicht löslichen Malzbestandteilen den Malztrebern, getrennt. Man nennt dies das "Abläutern" und es geschieht im Läuterbottich, der zu diesem Zweck einen Siebboden besitzt. Anschließend wird die Würze zwei Stunden in der Sudpfanne gekocht. Während dieser Zeit wird der Hopfen zugegeben, und je nach Art und Menge des Hopfens entsteht ein malzig oder herb schmeckendes Bier.

Das Kühlen

Nach Beendigung des Sudprozesses wird die heiße Bierwürze von der Sudpfanne auf das Kühlschiff gepumpt und nach einer kurzen Rast von 15 Minuten mit Hilfe des Kühlapparates auf 8° C abgekühlt.

Der Gärkeller

Die nun abgekühlte Würze kommt in die Gärbottiche des Gärkellers. Nach Zugabe von Hefe wird die Bierwürze vergoren. Aus den vergärbaren Zuckeranteilen der Würze entseht durch die alkoholische Gärung Alkohol und Kohlensäure. Die Hauptgärung bewegt sich im Temperaturbereich von 8 - 10 ° C und dauert 7 Tage.

Der Lagerkeller

Die Nachgärung des Bieres findet im Lagerkeller statt. Hier kommt das Bier zur Ruhe, wobei aber noch eine geringe Gärtätigkeit vorhanden ist. Das Bier klärt sich, reichert sich mit der Gärungskohlensäure an und reift bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt zwischen 4- 6 Wochen.

Der Filtration und Abfüllung

Bevor das Bier in Fässer oder Flaschen abgefüllt wird, muß es noch filtriert werden, um die restliche Hefe herauszunehmen und es blank und haltbar zu machen. Unser Bier wird nun in Fässern von 5 bis 50 Litern und 0,5 l Euroflaschen abgefüllt.

Sudpfanne


Maisch- und Läuterbottich


Läutergrant


Auf dem Kühlschiff


Abfüllung